Detailprogramm | Michael Pelzel

Mittwoch, 29. Juli, 18.30 Uhr
Michael Pelzel | Stäfa

Olivier Messiaen (1908-1992)
Le Dieu caché
Offrande et Alleluia final
aus dem "Livre du Saint Sacrement"

J.S. Bach (1685-1750)
Kyrie, Gott Vater in Ewigkeit
Canto fermo in Soprano a 2 Clav. et Ped. BWV 669
aus dem III. Teil der Clavierübung

Michael Pelzel (*1978)
Pastorale - Midnight Clear
improvisatorische Skizze anhand von Themen von Hans und Andreas Vollenweider

J.S. Bach
Kyrie, Gott heiliger Geist
a 5 Canto fermo in Basso Cum Organo pleno BWV 671
aus dem III. Teil der Clavierübung

Sigfrid Karg-Elert (1877-1933)
Sinfonie fis-moll für Orgel op. 143

Michael Pelzel wurde 1978 in Rapperswil (Schweiz) geboren. Nach der Matura an der Kantonsschule Wattwil folgte von 1998 bis 2009 eine Berufsausbildung an den Musikhochschulen von Luzern, Basel, Stuttgart, Berlin und Karlsruhe. Er studierte unter anderem Klavier bei Ivan Klánsky, Orgel bei Jakob Wittwer, Martin Sander, Ludger Lohmann und Guy Bovet und Komposition bei Dieter Ammann, Detlev Müller-Siemens, Georg-Friedrich Haas, Hanspeter Kyburz und Wolfgang Rihm sowie Musiktheorie bei Roland Moser und Balz Trümpy. Michael Pelzel ist als freischaffender Komponist und Organist sowie als Organist der reformierten Kirchgemeinde Stäfa am Zürichsee tätig. Er unterrichtet zudem sporadisch an Musikhochschulen als Vertreter im Bereich Musiktheorie und hielt Workshops für Komposition an den südafrikanischen Universitäten in Johannesburg (University of the Witwatersrand), Stellenbosch-, Potchefstroom- und Pretoria.

Er besuchte verschiedene Kompositionsmeisterkurse unter anderem bei Tristan Murail, Beat Furrer, Michaël Jarrell, Klaus Huber, Brian Ferneyhough, György Kurtàg und Helmut Lachenmann. Überdies besuchte er die Sommerferienkurse von Darmstadt 2004-2010, Acanthes, Metz und Royaumont, Paris und war Mitglied der Akademie Musiktheater heute, Frankfurt am Main.

Als Organist war Pelzel unter anderem zu Gast in der Swiss Church, London und in den Kathedralen von San Francisco, Los Angeles, Sydney und Cape Town sowie dem Orgelfestival von Magadino. Seine Kompositionen werden beispielsweise interpretiert von Klangkörpern wie: dem Collegium Novum Zürich, Zürich; ensemble zora, Aarau; ENSEMBLE PHOENIX, Basel; ensemble alea III, Boston; ensemble recherche, Freiburg im Breisgau; ensemble mosaik, Berlin; klangforum wien; quatuor diotima, Paris; Arditti Quartet, London; ensemble intercontemporain, Paris; Team Chor, Jona;SWR Vokalensemble; Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks; Basler Symphonieorchester. Seine Werke erklingen an Festivals wie Ensemblia, Mönchengladbach; Mouvements, Saarbrücken; musica viva, München; Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik; Donaueschinger Musiktage; IGNM-Basel; IGNM Bern; Wien Modern; Klangspuren, Schwaz Tirol; Archipel, Genève; Tremplin, Paris; Lucerne Festival; Tel Aviv Museum, Tel Aviv; Art on Main, Johannesburg. Es entstanden diverse Radio- und Fernsehaufnahmen und Produktionen.