Kult & Kommunikation

Symposium Kult & Kommunikation

Über die neuen Verhältnisse zu Bildern in Kirche und Kunst
17. – 19. Mai 2019

Kunstpositionen im Grossmünster, Fraumünster, St. Peter, Predigern, Wasserkirche und der EPI Kirche

Braucht der Glaube neue Bilder? Braucht die Kunst neuen Glauben? Nüchtern und konsterniert bemerkte 1523 ein Zeitzeuge: „Da war nüt drin me.“ Die Ausräumung aller Bilder aus den Kirchen ist zentral für die Schweize­rische Refor­mation. Der Kirchenraum erfährt eine radikale Neu­aus­rich­tung: Die Kommunikation des Evangeliums, das Wort der Bibel und ihre Auslegung bilden neu den Mittelpunkt des Kultes, während die Produktion und Rezeption von Bildern aus der kirchlichen Auftraggeberschaft ent­lassen werden. Die Kunstgeschichte beschreitet neue Wege; die Bilder migrieren aus dem sakralen in den privaten, öffentlichen und ökono­mischen Kontext. Es bleibt die Kunst im Wort.

Wo dieser kulturverändernde Impetus der Reformation begann, wächst heute eine neue Verhältnisbestimmung. Bildende Kunst im Kirchenraum ist nicht mehr tabu – weder für die Kirche noch für die Kunst. In einer Zeit grosser medialer Dynamik nähern sich Kunst und Kirche über ihre Wahrnehmungswelten und architektonischen Atmosphären wieder an.

Wir laden Theologen, Wissenschaftler, Architekten, Schriftsteller und Künstler ein, sich im Rahmen unseres Symposions und mehreren Kunstpositionen in Kirchen­räumen im Zentrum Zürichs zum Thema Kult und Kommuni­kation auszutauschen.

Und wir laden Sie hiermit ganz herzlich ein, an unserem Symposion teilzunehmen, mitzudenken und die Diskussion weiterzuführen.


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Anmeldung und Programm auf der Webseite:
https://kultundkommunikation.ch/